Das Schaukelpferd: natürlich mit TÜV-Siegel. Fahrradfahren: nur mit Helm. Schubladen, Schränke, Treppen: alles mit Kindersperre. Bei der Sicherheit des Nachwuchses legen Eltern viel Ehrgeiz an den Tag. Denn die Kleinen sind von Natur aus neugierig, und die Welt ist voller Risiken. Also heißt das Ziel: alle Gefahrenquellen verbannen.
Alle? Leider nein. “Auf die Rückbank passen einfach keine drei Kindersitze”, versucht sich das Ehepaar zu entschuldigen, das drei Erstklässler mit dem Auto zur Schule bringt, die nötigen Kindersitze aber im Kofferraum verstaut hat. Mama und Papa sind an diesem Morgen vor einer Bielefelder Grundschule mit ihrer Fahrlässigkeit nicht allein. “Ich kann da keinen Kindersitz befestigen“, behauptet der Fahrer eines aufwendig getunten Golf GTI, dessen siebenjähriger Sohn mit dem Erwachsenengurt vorliebnehmen muss. Polizist Lothar Prüßner, der gemeinsam mit dem ADAC den Kindersitz-Check durchführt, bittet den Mann kurzerhand zum “Erziehungsgespräch” in seinen Mini-Bus – kostenpflichtige Verwarnung inklusive.

Check im morgendlichen Bielefeld. Polizist Lothar Prüßner entdeckt einen verdrehten und falsch geführten Gurt am Kindersitz. Beides kann im Ernstfall tödlich sein, oder zu starken Verletzungen führen.
13 Fahrzeuge kontrollieren Polizei und ADAC an diesem Morgen vor Schulbeginn. Nur in dreien sind die Kinder vorschriftsmäßig gesichert, acht Mal muss Polizist Prüßner mündliche Verwarnungen aussprechen, zwei Mal Strafzettel verteilen. Mit betretenen Mienen hören die Erwachsenen: Ihr gefährdet das Leben eurer Kinder.
Zu locker montierte Sitze, falsch geführte Gurte, ungeeignete Systeme oder “völlig losgelöst” sitzende Kinder – solche Sünden sahen die ADAC Experten zuhauf, als sie in einer repräsentativen Untersuchung ermittelten, wie es um die Kindersicherheit im Auto bestellt ist. In elf Bundesländern wurden 2325 Kinder vor 29 Schulen und 16 Kindergärten überprüft. Traurige Bilanz: Fast jedes dritte Kind unter zwölf war nicht oder nicht korrekt angegurtet. Während die Tester bei Kindergartenkindern vor allem Falschbedienungen der Sitze monierten, waren solche bei vielen Grundschülern gar nicht erst vorhanden.
Das bedeutet: Zehntausende Kinder werden Tag für Tag in Deutschland ungesichert durch die Gegend kutschiert. “Die Leute denken einfach nicht nach, überlassen das Anschnallen den Kleinen und kontrollieren den Kindersitz nicht weiter. Welche Folgen das haben kann, ist vielen überhaupt nicht bewusst”, sagt ADAC Testverantwortliche Beate Pappritz. Sie hat eine fatale Einstellung bei vielen Erwachsenen ausgemacht: “Die meinen, ein bisschen angeschnallt ist besser als gar nicht.” Wir beweisen das Gegenteil. Ortstermin im ADAC Crashzentrum in Landsberg/Lech. Eine lange, dunkle Halle, in dergespannte Ruhe herrscht.
Plötzlich heulen Warnsirenen auf, schon kommt das Gefährt angerast: eine Rohkarosse auf Schienen, auf der Rückbank ein einsames Kind in seinem Autositz. Ein ohrenbetäubender Knall. Schlagartig wird der Wagen aus Tempo 64 zum Stehen gebracht, kollidiert mit einem fiktiven Gegner. Nur flüchtig erkennt das menschliche Auge, wie das Kind nach vorn katapultiert wird und der Gurt sich tief in seinen Körper schneidet.
Dann wieder beklemmende Ruhe. “Der Bauch ist aufgerissen”, stellt Testingenieur Thomas Unger fest, als er den Kinder-Dummy wenig später inspiziert. Und beim Blick auf die Bilder der Highspeed-Kamera wird klar: “Weil der Gurt nicht in der vorgesehenen Führung des Kindersitzes verlief, hätte es bei einem solchen Crash schwerste innere Verletzungen gegeben.” Eine Nachlässigkeit mit möglicherweise tödlichen Folgen. Zum Glück ist das hier nicht der Ernst-, sondern der Testfall. Also bekommt die Hightech-Puppe eine neue Bauchdecke und ist fertig für weitere Prüf-Crashs. Allesamt mit bewusst falsch angelegtem oder zu lockerem Sicherheitsgurt. Was die ADAC Techniker sehen, ist für Unbedarfte schwer zu ertragen: Babyschalen, die lose durch den Auto-Innenraum fliegen, Kinder, deren Köpfe wie Spielbälle herumgeschleudert werden.
“Eine falsche Kindersicherung im Auto kann sich genau so schlimm auswirken wie gar keine”, resümiert Ingenieur Unger. Woran liegt’s, dass Erwachsene, sonst penibel aufs Wohl der Kinder geeicht, beim Autofahren ihre Fürsorgereflexe vergessen? Warum gefährden sie leichtfertig Leben und Gesundheit der Kleinen? “Viele unterliegen am Steuer einer Kontroll-Illusion”, sagt ADAC Verkehrspsychologe Ulrich Chiellino. “Autofahrer glauben, sie hätten alles im Griff und könnten Gefahren ausschließen, weil sie ja selber am Lenkrad sitzen.” Der Glaube, Fehler anderer Verkehrsteilnehmer kompensieren zu können, ist allerdings ein fataler Irrtum, wie der Blick in die Unfallstatistik zeigt. Nach neuesten Zahlen kommen die meisten Kinder als Mitfahrer im Pkw zu Schaden.
Und noch eine Zahl sollte aufrütteln: Ein nicht gesichertes Kind trägt ein sieben Mal höheres Verletzungsrisiko als ein korrekt angeschnalltes. “Die Sache ist doch völlig eindeutig”, sagt ADAC Expertin Pappritz. “Stand heute beim Autofahren ist der richtig gesicherte Insasse, völlig egal, ob groß oder klein. Nicht nur, weil’s das Gesetz verlangt, sondern auch die Liebe zum Kind.” Was so gern ausgeblendet wird: Schon eine unvorhersehbare Notbremsung kann bei falsch angegurteten Kindern zu Verletzungen führen. Pappritz: “Wer dann am Steuer sitzt, wird sich ewig Vorwürfe machen.”
Zwei Dinge also braucht jeder Autofahrer, wenn er Kinder mitnehmen will: den richtigen Sitz und das Wissen um Einbau und Bedienung. Zum Sitz: Bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres, mindestens aber bis zu einer Körpergröße von 150 cm, müssen Kinder einen geeigneten Sitz benutzen. Die Systeme werden in mehreren Gewichtsklassen (0 bis III, entsprechend Babygröße bis 36 Kilogramm) angeboten. Einen Marktüberblick mit detaillierten Beurteilungen bietet der regelmäßig durchgeführte ADAC Kindersitztest. Der Club empfiehlt Isofix-Sitze, die unkompliziert über eine genormte Kupplung montiert werden. Fast alle neuen Automodelle haben das System an Bord. Für Fahrzeuge ohne Isofix gibt es gute konventionelle Kindersitze als Alternative.
Wichtig: Vor dem Kauf eines Sitzes unbedingt den Einbau samt Sicherung des Kindes im eigenen Wagen ausprobieren. Und das mit genug Zeit und unter fachkundiger Anleitung. Denn nicht jeder Sitz passt optimal in jedes Auto und zu jedem Kind. Und was ist beim Bedienen zu beachten? Eine Babyschale darf nie in Fahrtrichtung montiert werden. Schon bei einer Vollbremsung kippt sie nach vorn, und es wirken enorme Kräfte auf den Säugling, dessen Nackenmuskulatur noch schwach ist. Jeder Kindersitz muss immer so straff wie möglich fixiert werden, nur dann kann er seine Schutzwirkung voll entfalten. Gleiches gilt für die Gurte, mit denen das Kind angeschnallt wird. Sitzen sie zu locker, sind verdreht oder laufen nicht durch die vorgesehenen Führungen, schleudert der Körper beim Crash ungebremst nach vorn und wird dann ruckartig gestoppt. Das Kind kann mit dem Kopf gegen den Vordersitz prallen, auch innere Verletzungen – wie zuvor beschrieben – drohen.
Zugegeben: Fehlbedienungen der Sitze sind schnell passiert. Doch dagegen gibt es ein Mittel: Information. Am besten persönlich bei einer der vielen Veranstaltungen des Programms “Sicher im Auto” von ADAC und Volkswagen – auch ganz in Ihrer Nähe. Außerdem hat der Club alles Wissenswerte im großen Internet-Special “Kinder sicher unterwegs” zusammengestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, schauen Sie rein. Ihrem Kind zuliebe.
Kinder sichern: So geht’s richtig
Diashow: Crashtest mit Kinder-Dummy
Text: Claus Christoph Eicher
Mitarbeit: Klaus Brieter, Manuel Neumann
Fotos: Kalle Singer, Frank Peterschröder
Grafik: ADAC Motorwelt





Hallo,
das ist grundsätzlich eine erschreckende Bilanz, bei der Wahl vom richtigen Kindersitz legen die meisten Eltern sehr viel Wert auf gute Bewertungen, aber wenn diese Technik dann im Kofferraum liegt ist das grundsätzlich ein ganz schlechtes Omen. An dieser Stelle möchte ich dann mal eine Frage loswerden. Bei der Wahl des richtigen Kindersitzes, wie genau kann ich die Gewichtsangaben der Kindersitzhersteller nehmen, aktuelle ist meine Frage bei den Babyschahlen (sprich Größe 0 = 0-13kg) bei unserer Tochter musste ich aber bereits mit 7Kg feststellen, das die Füße über die Schale hinausragen, und an der Lehne anstoßen, das st doch dann im Ernstfall auch nicht von Vorteil, wie seht ihr das ???
Aktuell wird dieses Thema auch in meinem Blog diskutiert,
http://www.sie-web.de/praxistests/verschiedene-autokindersitze-im-test-welcher-kindersitz-ist-geeignet/
Wer weiß Antwort, denn laut z.Bsp. Römer ist dieser Punkt zu vernachlässigen, ist das wirklich so, oder sollte man in diesem Fall schon eher in die nächste Größe wechseln?
Lg aus Chemnitz
Hallo Enrico,
danke für Deinen Blog-Kommentar,
zu Deiner Frage: Kleinkinder sollten so lange wie möglich mit der Babyschale gesichert werden. Das bedeutet, bis der Kopf aus der Schale ragt. Die Füßchen sind kein Problem.
Alles Gute Dir und Deiner Familie und viele Grüße von Deinem Blog-Team
Es ist erschreckend wie leichtsinnig andere Eltern hier vorgehen und mir läuft ein eiskalter schauer über den Rücken.
Ich bin selbst Vater einer 2 1/2 Jährigen Tochter und wenn ich von Unfällen höre/lese wo ein Kind nicht vernünftig angeschnallt war, mit dementsprechenden Folgen, könnte ich ausrasten.
Liebe Eltern, schnallt eure Kinder an!!! Kauft die empfohlenen Kindersitze entsprechend des Alters.
Es gibt genug Geschäfte die auf Kinderartikel spezialisiert sind und wo sich das Personal auskennt.
Und wenn dieses sagt das der beste Sitz der ist der 230€ kostet, dann schreckt nicht zurück sondern kauft ihn verdammt nochmal und zu genäht. Hier geht es um das Leben eurer Kinder und das gibt es nur einmal!
Um mal als Vorbild vorran zu gehen. Bei sowas gehe ich keine Kompromisse ein. Wir haben uns deshalb auch für einen Maxi-Cosi Tobi entschieden, der Römer war am Kopf zu klein.
Erstens schnitt dieser in dieser Gruppe mit am besten ab und zweitens ist dies kein Discount Hersteller.
Auch das einbauen wird einem vom Personal gezeigt, mittlerweile kann ich den Sitz fast blind Montieren, aber bitte richtig FEST.
Und erst heute war ich wieder bei unserem netten Fachhändler um zu schauen was voraussichtlich diesen Sommer gekauft wird, denn die kleine ist mit ihren knapp 100cm langsam zu groß für den MC Tobi.
Aber da empfahl sie mir einen von Concord, schnitt ja auch nicht schlecht ab.
Was die Bestrafung angeht, SEHR hohe Geldstrafen, eine Auflage innerhalb von X Wochen bei der Polizei mit neu gekauften Kindersitz entsprechend des Alters/Gewichts zu erscheinen und/oder eventuelle Führerscheinentzug. Was ich nicht mal als zu heftig finde, denn das Kind könnte bei einem Unfall sterben.
Und wenn sich ein Erwachsener nicht anschnallt ist dies auch etwas anderes, Kinder können dieses Risiko was sie ausgesetzt sind noch nicht einschätzen. Wenn ein Erwachsener sich nicht anschnallen will muss er mit den Konsequenzen leben.
So, das war mein Senf.
Tja, der Kommantar meines Schwagers war nur: Muss der Gurt denn so fest gespannt sein?
Auf eine Diskussion mit ihm lasse ich mich jetzt nicht mehr ein, da ich dann nur verspottet werde…
Er selbst hat einen 11-jährigen der immer schlecht gesichert im Auto mitfährt, mit sehr losem Gurtverlauf.
Man wundert sich, ob die Leute jemals die Gebrauchsanweisung durchlesen???
Toller Blog, sehr informativ und schoen gemacht.
Toller Artikel. Bestimt keine schlechte Sache, sich mit dem Thema genauer zu beschaeftigen. Ich werde sicher weitere Artikel lesen.
Ich hoffe nur, dass ich N I E in einen Unfall mit solchen “Eltern” verwickelt werde !!!!!!!
Als Strafe müssten B E I D E Elternteile ( !!! ) Sozialstunden abbauen und zwar in einem Rehazentrum, wo N U R Kinder, Jugendliche sind, welche durch Unachtsamkeit, egal wie was wann wo, leider sehr schmerzhafte Erfahrungen haben machen müssen.
Auch sollten man, während die Eltern Sozialstunden abbauen, die Kinder während etwa 2-3 Wochen “wegnehmen”, sie in eine Feriencamp schicken!!!
Und zum Schluss noch eine anständige, saftige, fette Geldstrafe. Wenigstens 6 Monatsgehälter !!!!
Besonders für solche Idioten, tschuldigung, aber etwas anderes fällt mir dazu nicht ein!!!
„Ich kann da keinen Kindersitz befestigen“, behauptet der Fahrer eines aufwendig getunten Golf GTI, dessen siebenjähriger Sohn mit dem Erwachsenengurt vorliebnehmen muss.
Wer sich einmal angeschaut hat, was mittags beim Abholen vor Kindergärten und Schulen abgeht, wundert sich über solche Artikel nicht mehr.
Da wird das Kind jahrelang gestillt, mit allergenarmen Pastinaken abgefüttert und bekommt für jeden blauen Fleck Globuli-und kaum ist es im Schulalter, wird es auf billigen Sitzerhöhungen oder auf dem Beifahrersitz mit normalem Dreipunktgurt (oft verdreht und falsch angelegt, oft über dicken Jacken usw.) transportiert..das muß man nicht verstehen! In meinem Bekannten- u. Freundeskreis gibt es nicht EIN Kind, welches richtig gesichert ist und jegliche Bemühungen meinerseits stoßen auf taube Ohren. Traurig.
Es ist einfach bezeichnend für unsere Gesellschaft, die immer dümmer, verantwortungsloser und ignoranter wird.
Verallgemeinerungen sind hier fehl am Platze. Wie einer der Vorschreiber schon gesagt hat, man sollte auch gegen nicht angeschnallte, telefonierende und rauchende Eltern vorgehen…
Wer sind die meisten Kindermörder? in 99% aller Fälle die eigenen Eltern!
Egal ob im Auto, im Haushalt und sonstiger Freizeit.
Einfach mal die Statistik studieren – es ist erschreckend.
Ich habe sofort nochmal unsere Kindersitze überprüft, alles i.O.
Aber ich erinnere mich an eine TAXI Fahrt. Wir mußten von einem Krankenhaus zum anderen gebracht werden, wg einer Untersuchung, Leider hatte weder das TAXI für den Hinweg einen Kindersitz für kleine Kinder(4Jahre) nur die Sitzerhöhung vom Benz, auf dem Rückweg der hatte garnichts. Als ich die Taxifahrer darauf ansprach Gleichgültigkeit.
Ich habe auch zwei Kinder und ich würde nie auf die Idee kommen meine zwei knirpse ohne kindersitz im Auto mitzunehmen.
Selbst als ich noch kein Auto hatte aber ich immer genug Autositze für die Großeltern.
Ich finde es wirklich unverantwortungslos seine kinder ohne Kindersitz mitzunehmen wenn mal entwas passiert wird man doch sein Leben nicht mehr froh.
Wer wie ich schon einmal selbst Opfer eines Verkehrsunfalls wurde, weiß, wie fatal sich ein apruptes Abbremsen selbst auf einen angeschnallten Körper auswirken kann. Allein bei der Vorstellung, welch Kräfte dabei auf mein IMMER KORREKT angeschnalltes Kind im Falle einer solchen Situation einwirken würden, stockt mir der Atem. Was passieren würde, wäre sie fahrlässiger weise nicht richtig bzw garnicht angeschnallt, will ich mir dabei erst recht nicht ausmalen. Selbst man man immer gewissenhaft fährt – man muss auch mit der Dummheit Anderer rechnen! Leute, schützt eure Kinder so gut ihr könnt, ihr habt verdammt nochmal die Pflicht dazu!
Ja, Strafen, Strafen, Strafen, am besten noch Freiheitsstrafen, damit die Kinder vor Ihren Eltern geschützt sind.
ALLE Eltern sind um ihre Kinder besorgt und ich finde es auch einfach wieder ungeheuerlich wie hier verallgemeinert und hochgerechnet wird!
Getroffene Hunde bellen???
Und: Alle Eltern sind besorgt – wer verallgemeinert hier? Ich möchte nicht mit den Eltern in einen Topf geschmissen werden, die ihre Kleinen auf dem Beifahrersitz unangeschnallt rumturnen lassen!
Wer schützt unsere Kinder vor den Eltern?
Kinder, die gar nicht angeschnallt sind…
Kinder auf dem Schoß der Eltern…
Kinder, die während der Fahrt im Auto herumkrabbeln…
(passt nicht ganz hier hin, aber trotzdem) Eltern, die im Auto rauchen, während die Kinder daneben sitzen…
Solche Dummheiten sehe ich jeden Tag, wenn ich zur Arbeit fahre. Die Frage, die sich mir stellt: Wie maßregelt man solche unverantwortlichen Eltern?
Geldstrafe – über die lachen die meisten doch.
Führerscheinentzug – da sind letztendlich die Kinder wieder die Dummen.
Vielleicht wäre die Ableistung von Sozialstunden in Verbindung mit heftigen Geldstrafen (die müssen wirklich wehtun) eine Lösung.
Ich finde das Ergebnis dieser Studie sehr erschreckend! Ich habe sofort noch einmal die Sitze unserer 3 Kinder überprüft, dass diese richtig eingebaut sind! Ich bin froh darüber sagen zu können, dass wir zu den gehören, die die Sicherheit der Kinder im Auto sehr genau nehmen!
Die Studie lässt einen sehr ins Grübeln kommen, wie manche so mit dem Leben ihrer Kinder spielen….
Es erinnert einen aber auch gleichzeitig wieder daran, dass es richtig ist wenn man es genau nimmt (gerade da man oft schief angeschaut wird, wenn man einen Kindersitz mit gibt z.B. bei Kindergeburtstagen, bei denen ein Ausflug geplant ist).
Die Autohersteller sollten aber auch eins bedenken: Für eine Familie mit 3 kleinen Kindern ist es so gut wie unmöglich die Kindersitze nebeneinander auf der Rücksitzbank zu montieren. Bsp. eine Babyschale, ein Sitz für ein 3-jähriges Kind und einen Sitz für ein 5-jähriges Kind. Wir haben nach einem 1/2 Jahr suche und unendlich vielem ausprobieren in sooo vielen verschiedenen Modellen nur ein Fahrzeug gefunden, bei dem das möglich ist! (Wir wollten einen Kombi und nicht gleich einen Bus!)
WELCHER KOMBI WAR DAS DENN?
Es ist grausam aber wahr. Dem Diagramm entnehme ich, dass mehr als ein Viertel der Kinder im Test gar nicht oder falsch gesichert waren. Sowas ist völlig verantwortungslos und nicht zu entschuldigen. Eine Geldstrafe finde ich hier wirklich angebracht.